<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>memel &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/memel/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "memel"</description>
	<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 06:42:15 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Feuchtgebiete]]></title>
<link>http://bastardmagazine.wordpress.com/?p=102</link>
<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 22:06:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sven</dc:creator>
<guid>http://bastardmagazine.wordpress.com/?p=102</guid>
<description><![CDATA[
Bei der Intimrasur im Analbereich eine Fissur zugezogen und jetzt mit riesig weit gedehntem Anus im]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-103" src="http://bastardmagazine.wordpress.com/files/2008/09/hbygmi1f_pxgen_r_467xa.jpg" alt="" width="500" height="354" /></p>
<p>Bei der Intimrasur im Analbereich eine Fissur zugezogen und jetzt mit riesig weit gedehntem Anus im Krankenhaus. Der Einstieg in Charlotte Roche’s Erstlingswerk “Feuchtgebiete” könnte direkter und tabubrechender nicht sein. Hab’s gerade eben zuende gelesen (In einem Stück, übrigens) und mir hat’s gut gefallen. Einfacher, direkter Schreibstil, klar Helen Memel (Die Hauptfigur) ist schließlich erst 18. Sehr detailreiche Beschreibungen von Dingen, von denen wir alle wissen, dass es sie gibt, aber über die wir uns lieber nicht allzu viele Gedanken machen, geschweige denn noch darüber mit anderen Menschen austauschen wollen. Charlotte Roche spaltet die Nation und bricht die letzten Tabus, so ließt und hört man es in den Medien. Auf jeden Fall werden hier Themen angesprochen und bis ins kleinste Detail ausgeleuchtet, die nicht gerade für Gespräche am sonntäglichen Kaffeetisch bei Oma gedacht sind, soviel ist wohl klar. Die Protagonistin Helen hat schon ein sehr offenes Verhältnis zu ihrem Körper und lässt dies auch gerne und ohne Scham andere wissen. Von ihren Masturbationsvorlieben über die Tatsache, dass sie sich von einem Fremden regelmässig im Intimbereich rasieren lässt bis hin zu ihrem Fetisch so ziemlich alles zu essen, was ihr Körper hergibt, von Hautkruste bis Popel und Eiter. Eigentlich doch recht abschreckend. Aber nichtsdestotrotz ist Helen in meinem Augen dennoch ein liebenswertes Mädchen, dass genau wie alle anderen auch gewisse Grundbedürfnisse hat. Ihre geschiedenen Eltern sollen wieder zueinanderfinden. Um das zu bewerkstelligen geht Helen im Krankenhaus ein großes Risiko ein. Ausserdem verliebt sie sich in ihren Pfleger, der als erstes statt ihrem Gesicht ihre riesige Wundwasserblase am Anus zu sehen bekommen hat. Viel intimer kann eine Beziehung gar nicht beginnen. In meinen Augen ein sehr lesenwertes Buch, das einigen Kurzweil bietet. In meinem Augen jetzt nicht DER Tabu Schocker schlechthin, aber dennoch sehr, wie soll ich sagen… exotisch und bizarr.<br />
Viel mehr aufgeregt habe ich mich, als ich gerade mal aus Neugier bei Amazon vorbeigerauscht bin, um mir mal die eine oder andere Rezension durchzulesen. Über 440 Stück sind es mittlerweile, über 200 Leser des Buches vergeben jedoch nur einen Stern. Man ließt in den Titelzeilen Sätze wie: “Nur ekelhaft”, “Einfach nur grottenschlecht”, “Krampfhafter Versuch mit primitiven Schreibstil Ekel zu erregen”<br />
Hallo? Helen ist 18 und hat, wenn man etwas aufmerksam ließt weiss man das, nicht gerade die beste Kindheit hinter sich. Dass sie sich in diesem Fall nicht wie unsere Kanzlerin artikuliert, dürfte doch wohl verständlich sein oder?<br />
Und was heisst hier ekelig? Es geht um Muschischleim im Höschen! Und das ist keine Erfindung von Frau Roche, er ist da! Zeigt mir eine Frau, bei der sowas noch nie vorhanden war! Es geht um Themen die jeden Tag überall stattfinden, aber über die wir dank unserer spießigen Verklemmtheit nicht reden wollen. Ich will gar nicht wissen, wie viele Leute sich schon nachts durch die Unterhose so lange am Arsch gekratzt haben, bis die Hose braun war, und im Idealfall danach noch an ihrem Finger riechen. Hört doch auf, nach Aussen hin so verdammt kultiviert zu tun! Seht der Wahrheit ins Auge: Auch euer Arschloch stinkt! Und auch eure Muschi schleimt. So ist das nunmal.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Paradiesstraße, von Ulla Lachauer]]></title>
<link>http://woertersalat.wordpress.com/?p=67</link>
<pubDate>Tue, 06 May 2008 15:08:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Norella</dc:creator>
<guid>http://woertersalat.wordpress.com/?p=67</guid>
<description><![CDATA[
„Paradiesstraße“ von Ulla Lachauer
 
Bittehnen (ostpreußisch) oder Bitenai (litauisch) - fü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span><strong></strong></span></p>
<p><span><strong>„Paradiesstraße“ </strong>von Ulla Lachauer</span></p>
<p> </p>
<p><span>Bittehnen (ostpreußisch) oder Bitenai (litauisch) - für Lena Grigoleit war es HEIMAT bis zuletzt.</span></p>
<p><span>Ungeachtet der jeweiligen politischen Zugehörigkeit des schmalen Grenzlandes zwischen Deutschland und Russland, fühlte sich die ostpreußische Bäuerin Lena in ihrem Herzen vor allem als Memelländerin.</span></p>
<p><span>Ulla Lachauer beschreibt die alte Frau als „letzte Ureinwohnerin“ des ehem. preußisch-litauischen Dorfes Bittehnen, wo Lena 1910 geboren und in das sie nach Flucht und Vertreibung zurückkehrt war. Mit ihren fast 80 Jahren war sie für die in alle Welt verstreuten Landsleute „die Brücke zur Heimat“. Ganz alleine lebte sie nun mit Kuh „Rose“ und allerlei Kleinvieh auf ihrem Hof, säte und erntete nur noch für ihren Eigenbedarf. Daneben pflegte sie die Gräber der Vorfahren, sah auf den von Unkraut überwucherten Anwesen der „Ausgewanderten“ nach dem Rechten, führte die immer häufiger als „Erinnerungstouristen“ auftauchenden früheren Bittehner und ihre Enkel zu den Fliederbüschen, die früher vor jedem Haus standen.</span></p>
<p><span>Einmal hatte sie Gelegenheit, ihre beste Freundin Liesi in Frankenthal zu besuchen und sollte eigentlich bleiben im schönen Westen.- Aber Lena kehrte zurück zu dem Landstrich, der für sie der schönste der Welt war. </span></p>
<p><span>Das war der Stand der Dinge, als das Fernsehteam 1989 mit Ulla Lachauer (Historikerin und Fernsehjournalistin) auftauchte und so entstand die Idee zu dem Buch „Paradiesstraße“.</span></p>
<p><span>Litauisch und Deutsch waren die zwei gleichberechtigten Sprachen ihrer Kindheit, erzählte Lena. Später lernte sie Französisch in der Schule und etwas Russisch in Sibirien.</span></p>
<p><span>Fritz, dessen Eltern später „Hitlerfreunde“ waren hat sie heiraten wollen, geheiratet hat sie dann 1934 auf Wunsch der Eltern den Groß-Litauer Konstantin Kondrativicius. Er war Grenzbeamter und wurde nach der Hochzeit nach Schmalleningken versetzt, wo Lena von ihrer Mitgift einen Kurzwarenladen kaufte. Zwei Töchter hat sie dort geboren. Bis 1939 hat sie die wechselnde Zugehörigkeit des Landstriches an der Memel nur wenig wahrgenommen, denn in Bittehnen wohnten Deutsche, Juden und Litauer in ganz selbstverständlichem Einvernehmen miteinander. Als Hitler 1939 das Memelland plötzlich „heim ins Reich“ holte, wurde Lenas Mann zum Ausländer, durfte nicht mehr litauisch sprechen, verlor seine Stellung als litauischer Staatsbeamter.</span></p>
<p><span>Lenas Laden im Grenzgebiet , sozusagen „im Auge des Sturms“ wurde von nun an zum Umschlagsort für Nachrichten, zum Anlaufpunkt für Flüchtlinge, aber auch ein Ort der Gefährdung für Lena und ihre Familie.</span></p>
<p><span>Nach einer vorübergehenden Flucht mit dem Treck der Ostpreußen nach Deutschland im Oktober 1944 kehrte Lena wieder nach Bittehnen zurück, fand ihr Haus von Litauern bewohnt vor, die vor dem Sowjetregime geflohen waren. Eine schwere, entbehrungsreiche Zeit begann, da das Land überfüllt war mit Menschen aus dem russisch besetzten Ostpreußen. Viele überlebten den Hunger, die Verzweiflung und die Rechtlosigkeit nicht. Für die zu Sowjetbürgern ernannten Memelländer begann nach 1947/48 die Verschleppung nach Sibirien. Auch Lena und ihre Familie traf dieses Schicksal . Von 1951-1956 lebten sie dort in der Kälte, aber „unter edlen und guten Menschen“, wie Lena in der Rückschau erzählte.</span></p>
<p><span>Zurückgekehrt nach Bittehnen fängt die Familie dort wieder neu an, zunächst als Einquartierung im eigenen Haus. Alle diese Schicksalsschläge ertrug Lena, die Bäuerin, mit stoischer Haltung und verlor nie die Hoffnung. Nach dem Tode ihres Mannes, ihrer Eltern und dem Wegzug ihrer erwachsenen Töchter sowie der Auswanderung vieler deutschstämmiger Freunde nach Deutschland blieb Lena in ihrem Häuschen alleine zurück, wo Ulla Lachauer sie fand.</span></p>
<p><span>Nicht nur eine Zeitzeugin einer vergangenen Welt, sondern auch eine aufgeweckte und informierte Zeitgenossin, die die Loslösung Litauens von der Sowjetunion und das gefahrvolle Entstehen eines neuen Staates mit Interesse verfolgte war Lena Grigoleit. Durch einen kleinen Weltempfänger wußte sie erstaunlicherweise bestens Bescheid über alles, was sich in der großen weiten Welt zugetragen hat. Sie hatte in ihrer Einsamkeit viel Zeit zum Lesen, Radiohören und zitierte Goethe und Dostojewski ebenso wie eine Wunschmelodie-Sendung, die sie regelmäßig über das österreichische Radio hörte.</span></p>
<p><span>Gefragt, warum sie nicht auch nach Deutschland ausgewandert ist, antwortete Lena: „Heimat ist Heimat, da gibt‘s nichts Besseres nicht“ und sie meinte das Dorf Bittehnen. Ulla Lachauer hat dieser tapferen Frau aus dem fast vergessenen Memelland mit ihrem Buch „Paradiesstraße“ ein Denkmal gesetzt.</span></p>
<p><span>Ich kann das Buch allen geschichtsbewußten Lesern sehr empfehlen, besonders denen, die von dem wechselhaften Schicksal Ostpreußens und des des Baltikums bisher nichts oder wenig wussten. </span></p>
<p><span>Das Buch ist gebundene Ausgabe, als Taschenbuch und auch als Hörkassette erhältlich und auch als Großdruck für ältere Menschen.</span></p>
<p><span>Nora Zorn, 2004 ©</span></p>
<p><span>  </span></p>
<div></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Klaipeda]]></title>
<link>http://symonf.wordpress.com/?p=47</link>
<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 11:44:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>symonf</dc:creator>
<guid>http://symonf.wordpress.com/?p=47</guid>
<description><![CDATA[

Un tempo città tedesca nota come Memel, Klaipeda rimanda molto all&#8217;immagine delle città de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://symonf.wordpress.com/files/2008/03/a-19737.jpg" alt="a-19737.jpg" />
<div><br class="webkit-block-placeholder" /></div>
<div style="text-align:justify;">Un tempo città tedesca nota come Memel, Klaipeda rimanda molto all'immagine delle città del Nord ed in particolare alla vicina Stoccolma, per la sua atmosfera ed il trafficato porto.</div>
<div style="text-align:justify;">A giudicare dall'architettura imperante, però, è chiaro come l'influenza tedesca sia stata una parte importante della storia di questa città.</div>
<div style="text-align:justify;"> Memel era infatti un capoluogo prussiano e sino al 1923 è rimasta sotto l'influenza della Germania. Purtroppo durante la seconda guerra mondiale Klaipeda (chiamata così dal 1925) fu distrutta perché fungeva da base sottomarina nazista anche se, nonostante i bombardamenti, una piccola parte della Città Vecchia è rimasta intatta. Il centro di quest'ultima è Teatro aikste (Piazza del teatro) dove Hitler proclamò l'<span style="font-style:italic;" class="Apple-style-span">Anschluss </span>di Memel alla Germania.</div>
<div style="text-align:justify;">Klaipeda è inoltre famosa per essere la città natale della birra lituana Svyturys, prodotta dal 1784, e per essere la principale via d'accesso alla lussureggiante bellezza naturale della Penisola Curlandese.</div>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
